Leitmotiv

Kammermusik als Destillat des menschlichen Zusammenlebens fasziniert uns Musiker von Atout. Über allem steht der Wunsch nach Verwirklichung der musikalischen Vorstellung und nach persönlicher künstlerischer Entfaltung.

Doch wie funktioniert das in der Gemeinschaft?
Wie sind verschiedene musikalische Vorstellungen in Einklang zu bringen?
Wer gibt den Ton an?
Wann ist Taktgefühl gefordert?
Wann ist es Zeit, einmal andere Saiten aufzuziehen?

... Nach intensiver musikalischer und zwischenmenschlicher Arbeit zeigt sich ein wunderschönes gemeinsames Werk, das ganz individuell und einzigartig ist.
Mit jeder hinzukommenden Persönlichkeit steigen die musikalischen Möglichkeiten exponentiell an. Und das Konfliktpotential. Die Gruppe wird bunter und facettenreicher. Und darum hört für uns Kammermusik nicht beim Quartett auf, sondern wird im Quintett, Sextett und Oktett erst richtig spannend! Ein lohnendes Wagnis. Und ein Privileg, wenn sich dadurch ein einzigartiges und reichhaltiges Repertoire eröffnet...

ATOUT

„What a wonderful experience to hear ATOUT in Musikverein: finally an ensemble that takes a risk for the sake of music! Strong temperament, wonderful phrasing and beautiful glissandi…“ (Shmuel Ashkenasi)

Das österreichische Ensemble Atout widmet sich der Kammermusik in großen Besetzungen und besticht in unterschiedlichen Formationen wie Quintett, Sextett, Oktett durch seinen vollen, fast orchestralen Klang und kammermusikalische Lebendigkeit.

Seit 2011 gastiert Atout in renommierten Spielstätten wie dem Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Schönberg Center Wien, Radio Kulturhaus, der Wiener Kammeroper, dem Konzerthaus Klagenfurt oder der Remise Bludenz. Die Mitglieder von Atout sind hochkarätige Musiker unterschiedlicher europäischer Herkunft, die allesamt in der Tradition des Wiener Klangstils ausgebildet wurden. Sie sind als Solisten in bedeutenden Spielstätten weltweit aufgetreten (u.a. Wiener Musikverein, Carnegie Hall New York, Philharmonie Berlin, Philharmonie Kiew), sind als Kammermusiker international erfolgreich (Preise beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Melbourne und beim ARD-Wettbewerb München) und gastieren in erstklassigen Orchestern (u.a. Wiener Philharmoniker). Seit seiner Gründung 2010 steht das Ensemble im intensiven künstlerischen Austausch mit Prof. Johannes Meissl (Artis Quartett) an der Musikuniversität Wien. Weitere Impulse erhielt es von Hatto Beyerle (Alban Berg Quartett), Miguel da Silva (Quatuor Ysaye) und Shmuel Ashkenasi (Vermeer Quartet).

2012 wurde Atout mit dem „Ignaz Pleyel Preis“ ausgezeichnet und gewann den „Josef Windisch Kammermusikpreis“. 2014 wurde Atout ins NASOM-Programm (New Austrian Sound of Music) aufgenommen, ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres für herausragende österreichische Solisten und Ensembles.Über 150 Konzerte führten Atout bisher durch ganz Österreich sowie nach Italien, Deutschland, Belgien, Ungarn und Slowenien. Zahlreiche Auftritte wurden im nationalen und internationalen Fernsehen und Rundfunk übertragen, unter anderem mit Yoko Ono bei deren Performance „Sky Piece to Jesus Christ“. In Klosterneuburg bestreitet Atout jedes Jahr eine eigene Konzertreihe, die „Klosterneuburger Kammerkonzerte“.

Musikerinnen und Musiker

Roland Herret - Violine
Maria Wahlmüller - Violine
Anna Obermayer - Violine
Florian Moser - Violine
Anna Dekan - Viola
Julia Kriechbaum - Viola
Alison Frilingos - Violoncello
Irene Kok - Violoncello
Maximilian Oelz - Kontrabass
Veronika Trisko - Klavier

Über Atout...

„Aus durchweg exzellenten Einzelspielern und –spielerinnen zusammengesetzt, kann die Gruppe im Bereich der groß besetzten Kammermusik nicht nur im bekannten Repertoire auf höchster Qualitätsebene überzeugen, sondern vermag auch besonders in der Erweiterung des Repertoires einen höchst bedeutenden qualitativen und quantitativen Beitrag zur Aufführungspraxis zu leisten. Es gibt hier noch viele Schätze zu heben, die aus verschiedenen Gründen noch nicht wieder dem Vergessen entrissen worden sind.“
Johannes Meissl (Artis Quartett, mdw, ECMA, ISA)

„I have heard many chamber groups, the international standard has never been as high as it is today. Yet, very often I find young players sacrificing musical expression to technical perfection. So, it was a wonderful relief to me to hear ATOUT in concert: finally an ensemble that takes a risk for the sake of music! Strong temperament, wonderful phrasing and beautiful glissandi they don’t seem to produce with their fingers, but with their hearts...“
Shmuel Ashkenasi (Vermeer Quartet)

„Ich habe die Verklärte Nacht in der Sextettversion noch nie so schön gehört.“
Univ. Prof. Dr. Peter Kislinger (Universität Wien, Ö1)

„Die mitreißende Darbietung der Streichoktette von Enescu und Schostakowitsch ist mir in lebendigster Erinnerung. Und ich empfand es als besonders erfreulich, dass das Ensemble mit seinen interessanten Repertoire-Ausgrabungen (in diesem Fall dem Doppelquartett von Albrechtsberger) selbst mich als Mitglied des Wiener Streichsextetts noch überraschen konnte.“
Rudolf Leopold (Wiener Streichsextett, KUG)

„Die Bühnenpräsenz dieser jungen Musiker ist umwerfend. Von ihnen wird man noch viel hören...“
Wolfgang Herzer (Wiener Philharmoniker)


Die Gruppe

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